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Rotationseinheit für Lasercutter

Written by BonsaiBrain. Posted in Projekte

Eine unserer Dienstleistungen ist die Lasergravur von Glasflaschen. Dies lässt sich mit einem CO2-Laser sehr gut realisieren. Nun sind Flaschen bekanntermaßen rund und nicht eben. Das ist nicht weiter problematisch, so lange man nur einen schmalen Bereich der Flasche gravieren möchte:

weinflasche web

Der Bereich, welcher nicht mehr perfekt im Focus liegt wird leicht unscharf.

Möchte man nun einmal um die ganze Flasche herumgravieren, so braucht man eine Rotationseinheit.

Also haben wir kurz gegoogled, was es da für Varianten gibt und zwei in Frage kommende Systeme gefunden:

Eines arbeitet mit einem Chuck (ähnlich einem Bohrmaschinenaufsatz), in welchen das Werkstück eingespannt wird. Das Andere System arbeitet mit Rollen, auf welche das Werkstück aufgelegt wird.

Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Das erste System muss für jedes Objekt separat kalibriert werden - die Schrittlängen sind abhängig vom Durchmesser des Werkstückes. Das ist etwas unvorteilhaft, da man sich da gerne mal verrechnet und möglicherweise ein Werkstück fehlerhaft graviert. Der Vorteil liegt darin, dass es nicht auf das Gewicht oder die Größe des Werkstückes ankommt.

Das zweite System hat Schwierigkeiten mit dem Verrutschen von sehr leichten Werkstücken, da diese nur aufliegen und nicht fixiert sind. Dafür stimmen die Schrittlängen immer, wenn sie einmal korrekt kalibriert wurden.

Wir haben uns für das zweite System entschieden und seitlich neben die Antriebsrollen eine Art Fixierung für das Werkstück angebracht, um leichte Objekte daran zu hindern, von den Rollen zu rutschen.

Die Preise der CNC-Hersteller für solche Rotationseinheiten variieren zwischen 500 € und mehreren Tausend Euro. Für einen Schrittmotor mit ein paar Umlenkrollen und einem höhenverstellbaren Gegenstück ohne Antrieb schien der Preis etwas hoch angesiedelt, so dass wir uns kurzerhand dazu entschieden haben, soetwas selbst zu bauen.

rotationseinheit1

Die Ansteuerung ist recht einfach:

Der Y-Achs-Motor wird von der Steuerungselektronik abgesteckt und statt dessen der Motor der Rotationseinheit angeschlossen. Nach Kalibrierung der Schrittlängen und Drehrichtung des Motors konnte sofort losgelegt werden. Als Testobjekt diente eine Weinflasche:

2printbeta

Nach diesem "proof of principle" wurde ein der Jahreszeit entsprechendes Motiv gewählt und in ein Glas graviert:

rundgravur2 web2

Dank der seitlichen Rollen konnte auch dieses kleine, leichte Werkstück ohne Probleme bearbeitet werden.

Somit hat 2PrintBeta mit einer Rotationseinheit für den Lasercutter ein weiteres wichtiges Werkzeug zu Verfügung - und das für einen Bruchteil der Kosten.

Eine schöne Adventszeit wünscht

das 2PrintBeta - Team

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